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Erzbischof Heribert von Köln – Kanzler und Seelsorger

Vortrag von und mit Christoph Kühn M.A.

am Freitag, 06. Januar 2017 – 19.30 Uhr in Alt St. Heribert in Köln-Deutz

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Darstellung des Erzbischofs auf der östlichen Stirnseite des Heribertschreins in Neu-Sankt-Heribert in Köln-Deutz

Heribert, der Gründer der Abtei Deutz, amtierte von Weihnachten 999 bis zu seinem Tod im März 1021 als Erzbischof von Köln. Seine Amtszeit lässt sich in zwei Phasen unterteilen: Er war Kanzler und enger Vertrauter von Kaiser Otto III. bis zu dessen Tod im Januar 1002. Nach der Wahl Heinrichs II. zum Nachfolger von Kaiser Otto III. übte Heribert kaum noch reichspolitische Funktionen aus. Vielmehr ging er nun in seiner Rolle als Oberhirte der Kirche von Köln auf.

Heriberts große Beliebtheit in der Kölner Bevölkerung spiegelt sich in den zahlreichen Legenden wider, die sich im Laufe der Zeit um ihn bildeten, und der schon bald nach seinem Tod einsetzenden Verehrung als Heiliger. Die Deutzer Abteikirche wurde zu einer bedeutenden Pilgerstätte im Rheinland.

heribert-klIn seinem Vortrag schildert der Kunsthistoriker Christoph Kühn M.A. mit Lichtbildern von Kunstwerken des Hochmittelalters das Leben des Erzbischofs und seine Tätigkeiten als Kanzler und Seelsorger. Auch die Traditionen seiner Verehrung in der Deutzer Abteikirche des ehemaligen Benediktiner-Klosters werden angesprochen.

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