Das Deutzer Kastell Divitia als Diorama

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Mitglieder, Spender und Sponsoren erhalten weitere Inforamtionen gerne auf Anfrage.
Bitte wenden Sie sich per Email oder telefonisch an uns.

Inhalt

Wie soll man sich das vorstellen?

  • Das spätrömische Kastell Divitia als Modell auf etwa 20m²
    (Als Modell im Massstab 1:50).
  • Ein Gemeinschaftsprojekt des FHPD mit dem Künstler André Rudolph,
  • als Idealrekonstruktion nach aktuellem Stand der Forschung,
  • mit wissenschaftlicher Begleitung durch das Römisch-Germanische Museum der Stadt Köln.
  • Thema ist die Darstellung einer Situation, wie sie heute für die Zeit zu Anfang des 4. Jahrhunderts denkbar ist.
  • Zur erlebbaren Visualisierung von Kölner Stadtgeschichte in einem Historischen Park Deutz.

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Was ist eigentlich ein Diorama?

Ein Diorama ist ein in die Tiefe gebautes Schaubild mit plastischen Gegenständen vor gemaltem oder fotografiertem Hintergrund. Diese Idee wurde auf den Modellbau übertragen, auch wenn es sich genau genommen nicht mehr um Dioramen handelt, sondern um dreidimensionale Modelle auf einer Grundplatte. Es stellt einen überschaubaren Ausschnitt einer Landschaft oder Szenerie möglichst realistisch dar.

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Diorama von André Rudolph „Die Schlacht bei Waterloo“

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Rekonstruktionen

Gibt es nicht schon Modelle des Deutzer Kastells?

Die beiden wohl bekanntesten „Rekonstruktio­nen“ des unter Kaiser Konstantin I. erbauten Brückenkopfkastells „Divitia“ in Köln-Deutz befinden sich heute im Besitz der Stadt Köln.

Da wäre zum Einen das aus den 1950er Jahren stammende Modell im Römisch-Germanischen Museum und zum Anderen das Gemälde des Kölner Malers Ernst Moißl aus dem Jahr 1950.

Beide Idealrekonstruktionen entsprachen in den 1950er Jahren sicher dem Stand der Forschung, können heute allerdings aufgrund neuer Forschungsergebnisse der Archäologen überarbeitet, korrigiert und ergänzt werden.

Das wollen wir mit dem Diorama von André Rudolph erreichen.

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Neue Ergebnisse

Die umfangreichen archäologischen Untersuchungen des Römisch-Germani­schen Museums der Stadt Köln haben in den vergangenen Jahren ältere Forschungen bestätigt, aber auch zu neuen Erkenntnissen geführt. Auch die Untersuchungen der letzten Jahrzehnte zu Kastellen im Römischen Reich haben unsere Vorstellungen vom damaligen Aussehen der Wehranlagen verändert. So können wir heute davon ausgehen, dass

  • die Kastellmauern eine rekonstruierte Höhe von 8 Metern hatten und bis zu 3,30 Meter stark waren, die der Türme sogar bis zu 4 Metern,
  • die Türme und Tore des Kastells schiefer- oder ziegelgedeckte Spitzdächer hatten,
  • die Kasernenbauten zweigeschos­sig waren und möglicherweise auch mit Ziegeln gedeckte Dächer hatten,
  • die Thermen des Kastells sich in der 5. südlichen Baracke befanden.

Dementsprechend wird sich unser neues Diorama erheblich von den bisherigen Darstellungen unterscheiden.

Ein lesenswerter Artikel hierzu, verfasst durch die Fachleute des Römisch-Germanischen Museums der Stadt Köln, findet sich im Nachrichtenblatt der Deutschen Limeskommission „Der Limes“ Jg.10 2016 Heft 2. Zum Artikel ->

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André Rudolph und der FHPD

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André Rudolf & Thomas-Georg Tremblau präsentieren das Osttor des neuen Dioramas „Kastell Divitia“ (Foto: Volker Dennebier)

„Die Schlacht bei Waterloo“ und „Die Varusschlacht“ sind zwei bedeutende Werke unseres Künstlers, der seit Sommer 2016 auch Mitglied im FHPD ist. Das Diorama zu Waterloo steht heute in Cork in Irland und das zur Varusschlacht im Römerpark in Köngen bei Esslingen.

Sein drittes und dann mit rund 20m² grösstes Modell „Das spätrömische Kastell Divitia“ entsteht zur Zeit in Köln. Als Gemeinschaftsprojekt des Künstlers mit dem Förderverein Historischer Park Deutz e.V. wird es etwa Ende 2018 fertiggestellt sein. Es wird dann ab Januar 2019 als Highlight des Historischen Park Deutz  für alle Kölnerinnen, Kölner und Kölnbesucher an besonders prominenter Stelle zugänglich sein.

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Ohne Sie geht es nicht!
Werden auch Sie Spender oder Sponsor!

Ganz nach dem Motto des FHPD „Gemeinsam für Deutz, gemeinsam für Köln – gemeinsam für den Historischen Park Deutz“ können auch Sie dazu beitragen, dass dieses Projekt ein Projekt von Bürgern für Bürger wird – ein Projekt für uns und unsere Stadt!

Wollen nicht auch Sie gerne sagen können: “Das Westtor des Deutzer Kastells ist von mir“, oder „der nordwestliche Eckturm des Kastells Divitia wurde mit meiner Hilfe und mit meinem Geld gebaut“?

Oder verschenken Sie doch einfach einen Turm, einen Kasernenbau oder nur ein paar Steine der Mauern an Freunde oder Geschäftspartner.

Ab sofort haben Sie über uns diese Möglichkeiten. Fragen Sie uns!
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Übrigens: Spenden an den als gemeinnützig anerkannten FHPD sind steuerlich abzugsfähig.

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